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StGB NRW-Mitteilung 293/2002 vom 05.06.2002
Broschüre "Energie sparen in Baudenkmälern"
Beim Neubau gehören Energiespartechniken heute schon zum Standard. Beim Umbau oder bei der Sanierung von historischen Gebäuden ist es dagegen häufig sehr schwierig, moderne Techniken und Materialien in vorhandene Bausubstanz zu integrieren, ohne deren besonderen Charakter zu zerstören.
In seinem bundesweiten Wettbewerb "Energie sparen in Baudenkmälern" hatte der Bund Heimat und Umwelt (BHU) Bauherren, Architekten und Fachbetriebe aufgerufen, ihre Lösungen für die Reduzierung von Energie in historischen Altbauten vorzustellen. Es wurden Techniken und Ideen gesucht, die innovativ und überzeugend sind und gleichzeitig die hohen Anforderungen der Denkmalpflege berücksichtigen. Besonderer Wert wurde dabei auf langfristig wirksame und behutsame gestalterische und handwerkliche Lösungen gelegt.
Der Wettbewerb hat gute Ergebnisse erzielt. Das Spektrum der Beiträge reicht von kleinen, aber sinnvollen Maßnahmen wie zum Beispiel dem Einbau von Vorfenstern zur Wärmedämmung bis hin zu umfassenden Konzepten, in denen unterschiedlichste Energiespartechniken zusammengeführt und aufeinander abgestimmt worden sind. Sogar die Umwandlung eines mittelalterlichen Fachwerkgebäudes in ein Passivenergiehaus wurde von einem Bauherrn vorgestellt. Alle Beispiele zeigen anschaulich, wie man ökologisch und denkmalpflegerische Anforderungen sinnvoll miteinander verbinden kann.
Die elf Siegerbeiträge sind jetzt in einer 44-seitigen Farbbroschüre des BHU veröffentlicht. Die Dokumentation kann kostenlos bestellt werden beim: Bund Heimat und Umwelt, Adenauerallee 68, 53113 Bonn, Tel.: 02 28/22 40 91; Fax: 02 28/21 55 03; E-Mail: bhu@bhu.de.
Az.: I/2 681-10/2