Statement
"Integration ist eine Daueraufgabe, die Geld kostet"
"Die Integration ist ein wesentlicher Faktor, um ein friedvolles gesellschaftliches Zusammenleben in unseren Städten und Gemeinden zu ermöglichen. Und wir stellen fest, dass vielerorts – trotz der im letzten Jahr gesunkenen Zahlen von neu in die Kommunen gekommenen Geflüchteten – die Herausforderungen unverändert bestehen. Die Integration, das wissen die Kommunen aus jahrzehntelanger Erfahrung, ist eine Daueraufgabe, die Geld kostet. Gelingt sie nicht, wird es aber noch deutlich teurer für die öffentlichen Haushalte. Menschen, die bereits in den vergangenen Jahren bei uns angekommen sind, müssen weiter angemessen untergebracht, versorgt und eben auch integriert werden.
Dafür sorgen die Städte und Gemeinden ganz konkret mit ihrer Arbeit, zum Beispiel in den kommunalen Volkshochschulen, die nun ebenfalls um die Refinanzierung ihres Kursangebotes fürchten müssen. Wenn also nun die Finanzierung von freiwilligen Integrationskursen für Menschen mit einer unklaren Bleibeperspektive vom Bund eingestellt wird, bedeutet das sicher einen Rückschlag für die Einbindung dieser Menschen in die Gemeinschaften vor Ort. Dass die Kommunen diese Aufgabe angesichts der ohnehin bestehenden hohen Belastungen in diesem Bereich sowie der strukturellen Unterfinanzierung alleine schultern können, ist praktisch unmöglich. Wir sehen deshalb hier insbesondere den Bund in der Pflicht, zusammen mit dem Land eine gangbare Lösung zu finden."
Der Beitrag in der Neuen Westfälischen ist hier nachzulesen (mit Bezahlschranke): https://www.nw.de/nachrichten/zwischen_ ... boten.html
