EMSA – „Eine (Musik)Schule für alle“ ist ein landesweites Kooperationsmodell von weiterführenden Schulen, Musikhochschulen und Musikschulen in Nordrhein-Westfalen. Das Programm EMSA hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst vielen Schülerinnen und Schülern in weiterführenden Schulen die Möglichkeit zu verschaffen, sich musikalisch-künstlerisch zu entwickeln. Dabei ist es wichtig, dass dieses auf allen Niveaustufen – vom Anfänger bis zur Studienanwärterin – und mit verschiedensten Musiken möglich ist. Die Basis dafür ist eine intensive Zusammenarbeit zwischen weiterführender Schule und Musikschule. 92 neue Mentorinnen und Mentoren zwischen 11 und 18 Jahren haben jetzt ihren Kursus abgeschlossen und gestalten nun musikalische Pausen in den Klassen und bieten ihren Mitschülerinnen und Mitschülern eine Bühne für eigene Konzerte oder einen Raum zum Üben. Beteiligt sind elf Schulen aus Dormagen, Hürth, Köln, Leverkusen, Minden, Rösrath, Siegen und Wesel. In der Hochschule für Musik und Tanz (HfMT) Köln hat Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, am Dienstag, 24. Februar 2026, im Rahmen eines Fachtags die Zertifikate an die neuen Mentorinnen und Mentoren überreicht. Der jährliche EMSA-Fachtag „Musikunterricht connected“ bietet Einblicke in erfolgreiche Praxisbeispiele sowie in das EMSA-Lehr- und Forschungslabor. Rund 200 Jugendliche ab der 6. Klasse, die Leitungen von Schulen und Musikschulen sowie Professorinnen und Professoren der Musikhochschulen in Nordrhein-Westfalen kamen in diesem Jahr zusammen.
26. Februar 2026