Klare Handyregeln an nordrhein-westfälischen Schulen

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Die Ergebnisse einer landesweiten Umfrage des Schulministeriums zeigen nun, dass rund 98 % aller öffentlichen Schulen in Nordrhein-Westfalen über eine verbindliche Handyregelung verfügen, bei den weiterführenden Schulen sind es sogar 100 %. Bis zum Herbst hatten 96 Prozent der Grundschulen verbindliche Vorgaben beschlossen. Dort, wo bislang noch keine Regelung vorliegt, hängt dies unter anderem damit zusammen, dass Beteiligungsprozesse – insbesondere mit Eltern – zum Zeitpunkt der Umfrage noch nicht abgeschlossen waren.

Während des Entwicklungsprozesses zu den Handyregelungen waren sowohl Lehrkräfte und Eltern als auch Schülerinnen und Schüler beteiligt, insbesondere an den weiterführenden Schulen wurden die Regelungen durch die Schulkonferenz beschlossen.

Die weiterführenden Schulen setzen wie vorgegeben auf differenzierte, altersgerechte Regelungen. 79 % der Gesamtschulen und 86 % der Gymnasien unterscheiden nach Jahrgangsstufen. Andere Schulen regeln die Nutzung nach Zeiten oder Bereichen. Etwa die Hälfte aller Schulen untersagt die Handynutzung während des Schulbetriebs vollständig, die andere Hälfte erlaubt eine klar begrenzte Nutzung. Besonders eindeutig ist die Haltung an den Grundschulen, die mittlerweile größtenteils ein generelles Handyverbot während des Schulbetriebs beschlossen haben, um die Kinder konsequent zu schützen. Damit folgen sie der Musterordnung der Landesregierung.

Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite des Schulministeriums NRW oder unter folgendem Link.