Analyse zur Entwicklung der Windenergienutzung auf Forstflächen

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Ende 2025 waren in Deutschland 2.635 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 8,1 Gigawatt auf Forstflächen in Betrieb, was 12 Prozent der insgesamt installierten Windenergieleistung entspricht. Die meisten Anlagen in Wirtschaftswäldern wurden seit 2010 errichtet, allerdings mit einer stark unterschiedlichen regionalen Verteilung. In Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und den Stadtstaaten wurden bislang keine Anlagen im Forst errichtet. In Niedersachsen und Thüringen stehen – wegen bislang restriktiver Planungsvorgaben – zusammen nur 10 Anlagen auf Forstflächen. Im Süden und Westen liegen die Anlagenzahlen meist im dreistelligen Bereich. In Ostdeutschland ist die Windenergie im Wald vor allem in Brandenburg vertreten.

Für den Betrieb werden dauerhaft rund 0,5 Hektar pro Windenergieanlage benötigt. Während der Bauphase kommt eine ähnlich große, später wieder aufgeforstete Fläche hinzu. Mit größeren Anlagendimensionen steigt vor allem der temporäre Flächenbedarf, die dauerhaft beanspruchte Fläche bleibt weitgehend konstant.

Die 11. Auflage der Analyse veranschaulicht zudem die aktuellen rechtlichen und planerischen Anforderungen bei Standortsuche und Genehmigung von Windenergieanlagen im Wald. Ergänzend enthält sie länderspezifische Daten zu Waldflächenanteil, Baumartenbestand und Eigentümerstruktur auf Basis der jüngsten Bundeswaldinventur.

Weitere Informationen:

Die Analyse „Entwicklung der Windenergienutzung auf Forstflächen“ in 11. Auflage sowie eine FAQ-Liste zum Thema finden Sie hier.