Mitteilung
Akzeptanzumfrage zeigt anhaltenden Rückenwind für Erneuerbare Energien
Die AEE-Akzeptanzumfrage ist eine deutschlandweite, bevölkerungsrepräsentative Umfrage von YouGov im Auftrag der AEE. Für die aktuelle Erhebung wurden insgesamt 1.044 Personen ab 16 Jahren befragt. Sie zeigt: 81 Prozent der Bevölkerung befürworten den Ausbau Erneuerbarer Energien, ein stabil hoher Wert gegenüber dem Vorjahr (80 Prozent). Die Energiewende ist damit fest in der Gesellschaft verankert und wird zunehmend im Alltag sichtbar. Immer mehr Menschen leben in der Nähe von Solar-, Wind- oder Biogasanlagen. Die Akzeptanz solcher Anlagen in der Nachbarschaft ist von 57 Prozent auf 60 Prozent gestiegen – dort, wo Bürger bereits Erfahrungen mit Erneuerbaren haben, liegt die Zustimmung sogar bei 70 Prozent.
Solarenergie bleibt Spitzenreiter: Dachsolaranlagen erreichen 80 Prozent Zustimmung, Balkonkraftwerke 67–69 Prozent, Solarparks 58 Prozent.
Windenergie legt leicht zu: 46 Prozent Zustimmung, bei Anlagen in er eigenen Nachbarschaft steigt die Akzeptanz auf 53 Prozent. Agri-PV erreicht mit 60 Prozent einen neuen Höchstwert. Biogas und Geothermie gelten als verlässliche Säulen für Versorgungssicherheit. Wärmepumpen stoßen bei rund der Hälfte der Befragten auf positive Resonanz; und innovative Technologien wie Flugwindkraft sind noch wenig bekannt, zeigen aber stabile Zustimmungswerte.
Die Umfrage macht klar: Nähe schafft Vertrauen. Wo Anlagen sichtbar sind, steigt die Zustimmung. Ebenso entscheidend sind Transparenz und Beteiligung: 56 Prozent der Befragten sehen faktenbasierte Kommunikation als vertrauensbildend; kommunale Beteiligungsmodelle und lokale Wertschöpfung erhöhen die Akzeptanz spürbar.
Was bedeutet das für Kommunen? Einnahmen aus Pacht, Gewerbesteuern und Beteiligungsmodellen können kommunale Haushalte stärken. Dabei gilt: Frühzeitige Information von Bürgerinnen und Bürgern und Beteiligung fördern Akzeptanz und verhindern Konflikte.
Weitere Informationen:
AEE-Akzeptanzumfrage 2025: Energiewende wird sichtbarer, Akzeptanz weiter hoch