Veranstaltungshinweis – Difu-Dialog: Kommunale Resilienz in Katastrophen

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Ausgangspunkt der Diskussion ist der jüngste Stromausfall in Berlin, der verdeutlicht hat, wie verwundbar technische Infrastrukturen wie Strom-, Gas- und Wassernetze oder der ÖPNV sind. Zwar existieren für diese Systeme Katastrophenschutz- und Notfallpläne, doch rückt zunehmend auch die Frage in den Fokus, welchen Beitrag die Bevölkerung vor Ort im Krisenfall leisten kann.

Im Katastrophenfall entstehen häufig spontane Formen der Selbstorganisation und nachbarschaftlichen Unterstützung, die als soziale Versorgungsinfrastruktur wirken können. Diese „weichen“ sozialen Infrastrukturen sind bislang jedoch kaum systematisch in kommunale Resilienzstrategien eingebunden. Der Difu-Dialog beleuchtet daher das Zusammenspiel technischer und sozialer Infrastrukturen und diskutiert, wie beide Ebenen gemeinsam zur Stärkung kommunaler Resilienz beitragen können.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen unter anderem:

•Verwundbarkeiten und Absicherung technischer Infrastrukturen in Kommunen
•Rolle von Nachbarschaften und zivilgesellschaftlichen Akteuren im Krisenfall
•Zusammenspiel „harter“ technischer und „weicher“ sozialer Infrastrukturen
•Ansätze zur besseren Integration sozialer Resilienz in kommunale Strategien
•Austausch mit Experten und Expertinnen aus Forschung und Praxis

Podiumsgäste

•Dr. Cordula Dittmer, Akademie der Katastrophenforschungsstelle (AKFS), Berlin
•Leonard Schliesser, Center for Security Studies, ETH Zürich

Datum: 18. Februar
Zeit: 17:00 Uhr
Format: Online-Dialog


Die Teilnahme ist kostenlos möglich.
Weitere Informationen: Info und Anmeldung: https://difu.de