Linksextremismus in Nordrhein-Westfalen: Verfassungsschutz legt Lagebild vor

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Auf rund 100 Seiten beschreibe der Bericht Strukturen, Strategien und aktuelle Entwicklungen der linksextremistischen Szene. Nach dem Lagebild Islamismus (2024) und dem Lagebild Rechtsextremismus (2025) handele es sich um das dritte Lagebild, das der Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen gesondert zu einem Extremismusbereich vorlegt.

Laut vorläufiger Zahlen hätten im vergangenen Jahr die linksextremistischen Straftaten in Nordrhein-Westfalen zugenommen, auf insgesamt über 2.400 Fälle, mehr als doppelt so viele wie im Jahr 2024 (1.187). Gewaltdelikte seien deutlich gestiegen (2024: 86; 2025: 153), darunter vor allem Körperverletzungsdelikte und Widerstandshandlungen gegen die Polizei. Besonders auffällig sei die Zunahme der Sachbeschädigungen, die sich innerhalb eines Jahres deutlich mehr als verdoppelt haben (2024: 488; 2025: 1.190). Zugenommen hätten auch gezielte Angriffe auf die Kritische Infrastruktur – etwa Sabotageakte an Bahnstrecken, Stromleitungen und Anlagen großer Unternehmen.

Die Pressemitteilung und den Bericht finden Sie hier.