Mitteilung
Neue Broschüre zur Atommüll-Endlagersuche
https://www.base.bund.de/shareddocs/dow ... -2026.html
Zum Hintergrund:
Aktuell befindet sich die Endlagersuche für hochradioaktive Abfälle in der ersten von drei Phasen.
Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) ist im Auftrag des Bundes für die dauerhafte und sichere Lagerung radioaktiver Abfälle im tiefen Untergrund verantwortlich. Als Vorhabenträgerin im Standortauswahlverfahren ist die BGE dafür zuständig, den Standort für das Endlager für hochradioaktive Abfälle mit der bestmöglichen Sicherheit für eine Million Jahre zu ermitteln.
Der erste Schritt der Phase I ist abgeschlossen: Die Vorhabenträgerin BGE hat geologische Daten der Bundesrepublik gesammelt und ausgewertet. Darin sind 90 Teilgebiete ausgewiesen, die 54 Prozent des Bundesgebiets umfassen. Teilgebiete sind Gebiete, die auf Basis der vorhandenen Daten eine günstige geologische Gesamtsituation für die Endlagerung erwarten lassen.
Im weiteren Verlauf der Phase I wird die BGE die Teilgebiete eingrenzen und Regionen vorschlagen, die sie weiter untersuchen wird. Diesen Vorschlag für die potenziellen Standortregionen hat die BGE zum Ende des Jahres 2027 angekündigt. In allen betroffenen Regionen wird das BASE als Träger der Öffentlichkeitsbeteiligung Regionalkonferenzen einrichten, die eine langfristige Beteiligung der regionalen Öffentlichkeit ermöglichen. Damit die Arbeit der BGE bis zum Vorschlag für die Standortregionen nachvollziehbar und transparent bleibt, veröffentlicht die BGE seit 2024 einmal im Jahr vorläufige Arbeitsstände. Am 27. Oktober 2026 wird die BGE neue vorläufige Arbeitsstände bei der Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle vorstellen.
Auch das Forum Endlagersuche wird in diesem Jahr wieder stattfinden. Neben den Arbeitsständen wird sich das 5. Forum Endlagersuche in Erfurt (13. & 14. November) vor allem mit der Vorbereitung der Regionalkonferenzen und der Fachkonferenz Rat der Regionen befassen. Kommunale Vertreterinnen und Vertreter werden hier die Gelegenheit haben, sich über die Arbeitsstände zu informieren und diese zu diskutieren.
Zusätzliche Informationen zu den geplanten Veröffentlichungen finden Sie in den kommenden Monaten auf der Infoseite des BASE für Kommunen. Für Fragen oder einen Informationsaustausch rund um das Thema Endlagersuche auf kommunaler Ebene steht Ihnen das Kommunen-Team des BASE gern zur Verfügung: Unter der E-Mail-Adresse kommunen@base.bund.de oder telefonisch unter 030/184321-7107/-7112.