Warnung vor Cyberspionage durch Gerätefreigaben

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Wie auch sonst beim sog. Phishing erfolgt eine schwer zu erkennende Täuschung der Endnutzerinnen und Endnutzer, durch die den Angreifenden der unbefugte Zugriff auf Daten und Geräte gelingt. Dies kann etwa die Einladung zu einem Online-Meeting sein, das der Zielperson zuvor glaubhaft angekündigt wurde. Führt der übersendete Link dann aber zu einer offiziellen Anmeldeseite von Microsoft, kann dahinter der Versuch stecken, ein Gerät der Angreifenden dem Microsoft-365-Konto der angegriffenen Zielperson hinzuzufügen.

Neben technisch-organisatorischen Maßnahmen (z. B. den Device Code Flow zu begrenzen) kommt es daher insbesondere auf die Sensibilisierung der Mitarbeitenden an. Diese sollten etwa

  • unerwartete Code-Eingaben hinterfragen: die Teilnahme an einem Online-Meeting, das normale Öffnen von E-Mails oder Dokumenten erfordert nicht die Eingabe eines Geräte-Codes;
  • bei mehrstufigen „Freischaltungen“ vorsichtig sein: wenn sie auf einer externen Webseite oder per E-Mail einen Code erhalten, den sie anschließend auf einer Microsoft-Anmeldeseite oder anderen Website eingeben sollen, handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen Angriffsversuch;
  • im Zweifel immer rückfragen: Ermutigen Sie Ihre Mitarbeitenden, bei ungewöhnlichen Freigabeforderungen lieber kurz bei Ihrer IT-Stelle nachzufragen.