Mitteilung
„Alt werden in Nordrhein-Westfalen“: Landesregierung veröffentlicht Altenbericht 2026
Der Altenbericht 2026 zeigt, wie sich die Gesellschaft in Nordrhein-Westfalen durch den demografischen Wandel verändert. Die absolute Zahl der Älteren nimmt zu und die Gruppe der Hochaltrigen, die 80 Jahre und älter sind, wächst am stärksten. Das hat Auswirkungen auf ganz unterschiedliche Bereiche wie auf den Anteil der Erwerbsbevölkerung, die Zahl der Pflegebedürftigen und die Nachfrage nach Wohnraum. Als Landesregierung setzen wir uns dafür ein, Nordrhein-Westfalen zum Wohle aller Menschen und Altersklassen weiterzuentwickeln.
Der Altenbericht 2026 nimmt sowohl die demografische Entwicklung als auch die Qualifikation, Erwerbsbeteiligung, finanzielle Situation, Pflegebedürftigkeit und Teilhabe Älterer in den Blick.
Die folgenden Informationen sind dazu unter anderem in dem Bericht inkludiert: Rund ein Fünftel (22 Prozent) der nordrhein-westfälischen Bevölkerung ist 65 Jahre alt und älter. Bis 2070 wird der Anteil voraussichtlich auf rund ein Viertel (26,6 Prozent) ansteigen. Gleichzeitig sind immer mehr ältere Menschen erwerbstätig: Von 2013 bis 2023 hat sich die Erwerbstätigenquote der 65- bis unter 75-Jährigen von 7,7 auf 15,1 Prozent fast verdoppelt. Menschen ab 65 Jahren verfügen im Durchschnitt über ein persönliches Nettoeinkommen von 1.762 Euro. Älteren Männern stand mit 2.190 dabei das 1,5-fache Nettoeinkommen der gleichaltrigen Frauen (1.415 Euro) zur Verfügung. Nach der aktuellen Berechnung von IT.NRW wird sich die Zahl der Pflegebedürftigen von 1,39 Millionen Personen im Jahr 2023 auf 1,68 Millionen im Jahr 2050 erhöhen.
Ferner beinhaltet der Bericht ein Kapitel, an dem verschiedene Ressorts der Landesregierung mitgewirkt haben. Dort werden unter anderem Teilhabe und Engagement sowie die Versorgung durch pflegende Angehörige thematisiert. Darüber hinaus enthält der Altenbericht Maßnahmen zur Verbesserung der Situation älterer Menschen wie sie beispielsweise im Aktionsplan gegen Einsamkeit zusammengefasst sind, den die Landesregierung 2024 beschlossen hat. Außerdem stellt der Altenbericht Projekte vor, die sich für eine stärkere soziale Teilhabe einsetzen.
Der Altenbericht 2026 ist hier abrufbar:
Kurzfassung
Langfassung
(Quelle: MAGS NRW)