Mitteilung
Preise für Dienstleistungen in Alten- und Pflegeeinrichtungen um 5,8 % gestiegen
Im Fünfjahresvergleich zeigt sich, dass die Preise für die stationäre Pflege gesetzlich Versicherter zwischen 2021 und 2025 um 15,6 % gestiegen sind. Der höchste Preisanstieg zum Vorjahr wurde dabei im Jahr 2024 gemessen (+10,5 %). Zwischen den Jahren 2021 und 2022 kam es zu einem Preisrückgang, maßgeblich dafür war die Pflegereform 2021. Die Preise für die stationäre Pflege privat Versicherter stieg zwischen 2021 und 2025 mit 25,6 % überdurchschnittlich stark an. Zum Vergleich: Die Preise für Dienstleistungen in Altenwohnheimen und Pflegeeinrichtungen insgesamt erhöhten sich um 16,6 %.
Preise für ambulante Pflege gesetzlich Versicherter im Fünfjahresvergleich um 35,0 % gestiegen.Steigende Preise zeigen sich jedoch nicht nur in Pflegeeinrichtungen. Betroffen ist auch, wer zu Hause auf professionelle Unterstützung angewiesen ist. Die ambulante Pflege privat Versicherter war im ersten Halbjahr 2026 um 7,1 % teurer als im Vorjahreszeitraum, die gesetzlich Versicherter um 11,9 %. Neben den direkten Pflegekosten sind auch die Preise für zusätzliche Dienstleistungen gestiegen. So verteuerte sich Essen auf Rädern im selben Zeitraum um 4,8 % und medizinische Bäder, Physiotherapie, Krankentransporte u. Ä. um 1,5 %.
Im Fünfjahresvergleich von 2021 bis 2025 verzeichnete die ambulante Pflege privat Versicherter einen Anstieg von 26,8 % und die der gesetzlich Versicherten von 35,0 %. Essen auf Rädern verteuerte sich um 28,4 %, medizinische Bäder, Physiotherapie, Krankentransporte u. Ä. um 18,2 %.
(Quelle: IT.NRW)