Zentraler digitaler Zugang zu Sozialleistungen: Die Sozialplattform wird zum deutschlandweiten Sozialportal ausgebaut

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Die Sozialplattform bietet nach weiterer Mitteilung des MAGS einen unmittelbaren und zentralen Onlinezugang zu Sozialleistungen von der Leistungssuche über die Antragsstellung bis hin zu Beratungsangeboten. Sie ist damit eine große Hilfe für Empfängerinnen und Empfänger von sozialen Unterstützungsleistungen in Deutschland.

Die Sozialplattform ist bereits heute eine zentrale digitale Anlaufstelle, über die Bürgerinnen und Bürger staatliche Sozialleistungen und Hilfen finden und direkt online beantragen können, wenn die für sie zuständige Kommune an den Dienst angebunden ist. Zukünftig soll sie bundesweit als zentrale Online-Anlaufstelle Informationen, Beratungsstellen und Anträge zu allen Sozialleistungen bündeln. Das MAGS verfolgt dazu verschiedene Weiterentwicklungsstränge, wie zum Beispiel den Einsatz von Künstlicher Intelligenz oder die Nachnutzung von validen Daten aus bestehenden Registern der öffentlichen Verwaltung im Bereich der Online-Antragsstellung.

Hintergrundinformationen:

Das MAGS hat im Rahmen der arbeitsteiligen Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes die Aufgabe übernommen, federführend für alle Länder und Kommunen in Deutschland einen nutzerfreundlichen digitalen Zugang zu vielen Sozialleistungen zu schaffen – die Sozialplattform. Der Dienst wird durch das MAGS in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales umgesetzt. Die Sozialplattform wird derzeit von einer Länderallianz aus 14 Bundesländern gemeinsam betrieben und finanziert.

Das Expertengremium „Digitalisierung Sozialstaatsreform“ setzt sich aus Vertretern des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung als Vorsitzende, der Bundesagentur für Arbeit, den Ländern Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Bremen sowie den drei kommunalen Spitzenverbänden auf Bundesebene zusammen. Weitere Bundesländer, Sozialversicherungsträger und Digitalexpertinnen und -experten werden themenbezogen hinzugezogen, um das Fachwissen aus allen Bereichen zu nutzen. Ziel des Expertengremiums ist es, die Digitalisierung der Arbeits- und Sozialverwaltung voranzutreiben.

(Quelle: MAGS NRW