„Deutschland lernt Schwimmen“ - Umsetzungskonzept für das Modellvorhaben erarbeitet

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Zielsetzung des Programms

Das Programm soll zeigen, wie unter unterschiedlichen regionalen Bedingungen zusätzliche Schwimmlern- und Wassergewöhnungsangebote entstehen können und welche Instrumente besonders wirksam sind, um mehr Kindern sicheres Schwimmen beizubringen. Dafür setzt sich das Programm „Deutschland lernt Schwimmen“ aus drei Säulen zusammen, nämlich „Kooperation“, „Koordination“ und „Qualifizierung“.

1. Kooperation

Im Mittelpunkt stehen dauerhafte und verbindliche Kooperationen zwischen den relevanten Akteuren vor Ort. Dadurch sollen zusätzliche Schwimmlern- und Wassergewöhnungsangebote geschaffen werden, die ein einzelner Akteur allein womöglich nicht verlässlich organisieren könnte. So könnte beispielsweise eine Schule, der Ganztag oder die Kita die Kinder erreichen, ein Schwimmverein, eine Gliederung der DLRG bzw. der Wasserwacht oder eine Schwimmschule den Unterricht durchführen und ein Bäderbetrieb die notwendigen Wasserzeiten bereitstellen. Je nach örtlichen Gegebenheiten können weitere Partner hinzukommen – etwa soziale Einrichtungen oder die jeweiligen Stadt-/Kreisportbünde. Welche Kooperationen sinnvoll sind, soll vor Ort entwickelt werden. Das Modellvorhaben gibt hierfür bewusst einen Rahmen vor, nicht jedoch ein starres Konzept.

2. Koordination

Zum Teil müssen die engagierten Akteure vor Ort erst noch zusammengebracht werden. Deshalb sollen in auszuwählenden Modellregionen sogenannte „Schwimmlotsinnen“ bzw. „Schwimmlotsen“ als zentrale Ansprechpartner gefördert werden. Diese initiieren dauerhafte und verbindliche Kooperationen und begleiten diese bis zur Umsetzung. So sorgen sie dafür, dass aus guten Ideen und vorhandenen Ressourcen tatsächlich zusätzliche Schwimmlern- und Wassergewöhnungsangebote entstehen und entlasten gleichzeitig die ehrenamtlichen Strukturen.

3. Qualifizierung


Das Modellvorhaben dient ausdrücklich nicht der Finanzierung bestehender Angebote oder der Fortführung laufender Programme. Vielmehr sollen neue oder zusätzliche Ansätze entwickelt und erprobt werden, die zeigen, wie Schwimmlern- und Wassergewöhnungsangebote unter unterschiedlichen regionalen Voraussetzungen erfolgreich organisiert werden können.

Sobald uns weitere Informationen zur Veröffentlichung des Förderaufrufs bekannt sind, werden wir Sie hierüber umgehend informieren.