Statement
"Hitzeschutz an Schulen ist eine wachsende Herausforderung"
"Der Hitzeschutz an unseren Schulen ist in Zeiten des Klimawandels eine wachsende Herausforderung, die wir sehr ernst nehmen. Die Gesundheit von Schülerinnen, Schülern, Lehrkräften und Schulpersonal können wir nicht riskieren. Vor allem, weil wir davon ausgehen müssen, dass uns Hitzewellen, wie wir sie momentan erleben, in Zukunft häufiger treffen werden.
Richtig ist aber auch: Die Anpassung unserer Schulgebäude an den Klimawandel ist eine Mammutaufgabe, die die Kommunen als Schulträger finanziell nicht allein stemmen können. Viele Städte und Gemeinden in NRW agieren unter extremen Haushaltszwängen. Wenn wir über nachhaltigen Hitzeschutz, zum Beispiel über moderne Lüftungs- und Verschattungssysteme sprechen, heißt das auch massive Investitionen.
Die neuesten Auswertungen im KfW-Kommunalpanel 2026 belegen, dass ohnehin schon der größte Investitionsstau bei den Schulen besteht und sogar noch weiter anwächst: So liegt der Investitionsbedarf bundesweit mittlerweile bei fast 69 Milliarden Euro – trotz des Sondervermögens des Bundes.
Das Land darf deshalb hier nicht wegschauen, sondern muss auch im Sinne des Hitzeschutzes an Schulen seinen Beitrag leisten, um eine entsprechende finanzielle Ausstattung sicherzustellen. Klimaanpassung in der Bildungsinfrastruktur ist eine Gemeinschaftsaufgabe, kein rein kommunales Problem."
