Mitteilung
Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege 2026 vergeben
Die Preisträgerinnen und Preisträger im Überblick:
- Aachen, Villa Monheim: Jenna und Robert Prahl mit acht unterschiedlichen Gewerken.
- Essen-Horst, Villa Vogelsang: Linuxhotel GmbH mit Stuckateur Helder Horta aus Raesfeld.
- Krefeld-Uerdingen, Fabrikanten-Villa Breuhaus de Groot: Dr. Nina Schirmer-Hannig und Peer Hannig mit Goertz Architekten + Ingenieure sowie zwei weitere Gewerke.
- Leichlingen, Fachwerkhofanlage Windfoche 1: Sabine und Siegfried Sonnenberg mit Lehmkonzepte GbR aus Solingen.
- Nideggen-Muldenau, Burg Muldenau: Dr. Regine Weber hat die Burg mit Unterstützung des Zimmererhandwerks instand setzen lassen.
- Nieheim, Alte Rentei: Johann-Friedrich Freiherr von der Borch mit Architekturbüro Alexander von Köckritz aus Beverungen und fünf verschiedenen Gewerken.
- Rheine, Mauerhaus: Verein Historische Altstadt Rheine, Achterkamp Architektur aus Steinfurt.
- Sassenberg, Herrenhaus Harkotten: Ferdinand und Maximilian Freiherr von Korff mit Bernhard Bramlage Architekten aus Düsseldorf, Altefrohne Planungsgesellschaft aus Warendorf und drei verschiedene Gewerke.
- Sassenberg, Kapelle der Doppelschlossanlage Harkotten: Ferdinand Freiherr von Korff und Friedrich-Carl Freiherr von Ketteler mit Altefrohne Planungsgesellschaft aus Warendorf mit drei verschiedenen Gewerken.
- Solingen, Gründerzeitliche Villa: Monika Tiefenthal mit Tischlerei Daniel Otterbein aus Wuppertal.
- Telgte, Handwerkerhaus Königstraße 37: Fara und Christian Steinmeier mit Zimmerer Marius Pohlmann aus Telgte.
- Warburg-Calenberg, Mausoleum Schuchard: Hans-Hugo Schuchard mit Architekturbüro Alexander von Köckritz und vier verschiedenen Gewerken.
Die Ausschreibung des Preises in Nordrhein-Westfalen erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen, dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung als Oberster Denkmalschutzbehörde, der Staatskanzlei, der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen sowie dem Handwerkskammertag Nordrhein-Westfalen und den sieben Handwerkskammern im Land.
Denkmalpflege und Handwerk in Nordrhein-Westfalen
Mit dem Denkmalförderprogramm unterstützt die Landesregierung den Erhalt von Denkmälern. In diesem Jahr fördert das Land 212 denkmalpflegerische Einzelprojekte mit rund 13,1 Mio. Euro. Damit werden Investitionen von nahezu 35,7 Mio. Euro unterstützt, die von Privateigentümerinnen und Privateigentümern, Kirchen, Kommunen, Vereinen und Stiftungen getätigt werden. Hinzu kommen rund drei Mio. Euro an Pauschalmitteln, mit denen die Kommunen kleinere Denkmalpflegemaßnahmen vor Ort unterstützen. Anträge für das Denkmalförderprogramm 2027 können noch bis zum 31.10.2026 gestellt werden.
Az.: 29 kr / 20.7.1-002/002