Mitteilung
Neu im Städte- und Gemeinderat: Schwerpunkt Infrastruktur
Schwerpunkt Infrastruktur
Im Beitrag zum NRW-Infrastrukturgesetz ordnet Hauptreferent Carl Georg Müller ein, welche Bedeutung Sondervermögen und NRW-Plan für Städte und Gemeinden haben. Die Mittel können wichtige Investitionen anstoßen, den Investitionsstau aber nur dämpfen. Zugleich bleiben Zweckbindungen, Quotierungen und Abgrenzungsfragen für die kommunale Praxis relevant.
In einem Beitrag zum Bau-Turbo erläutert Beigeordneter Rudolf Graaff die neuen Möglichkeiten zur Beschleunigung des Wohnungsbaus. Im Fokus stehen die Zustimmung der Gemeinde, Grundsatzbeschlüsse, Zuständigkeiten und die Verbindung von Beschleunigung mit kommunaler Planungshoheit.
Praxis aus Städten und Gemeinden
Mehrere Beiträge zeigen konkrete Lösungsansätze vor Ort. Bürgermeister Sascha Solbach, Stadt Bedburg, berichtet über zwei neue Kindertagesstätten in Modulbauweise. Die Stadt konnte damit schnell und effizient zusätzliche Betreuungsplätze schaffen.
Die Gemeinde Finnentrop stellt vor, wie Mobile Mapping, 360-Grad-Bilder, Laserscans und KI-gestützte Auswertung eine belastbare Grundlage für das kommunale Straßenerhaltungsmanagement schaffen.
Die Gemeinde Wachtendonk zeigt, wie sich Tiefbauarbeiten besser koordinieren lassen. Wenn Wasser, Abwasser, Energie, Radwege und weitere Infrastruktur gemeinsam betrachtet werden, entstehen Synergien. Das kann Kosten senken und Belastungen für Bürgerinnen und Bürger verringern.
Weitere Fachbeiträge
Ein Beitrag zum öffentlichen Bauen richtet den Blick auf den Fachkräftebedarf in kommunalen Bauverwaltungen. Vorgestellt wird ein duales Studienangebot im Bauingenieurwesen mit besonderem Bezug zur öffentlichen Verwaltung.
Josef Mennigmann, Präsident des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW e. V. (VGL NRW), befasst sich in seinem Beitrag mit den Herausforderungen der Klimaanpassung und beschreibt, wie Kommunen auf Hitze, Starkregen und andere Folgen des Klimawandels reagieren können. Im Mittelpunkt stehen grün-blaue Infrastruktur, Entsiegelung, Beschattung und multifunktionale Freiräume.
Gemeindekongress, Beteiligung und KI
Die Ausgabe berichtet zudem über den Verlauf des Gemeindekongresses 2026 Ende April in Düsseldorf. In Auszügen dokumentiert ist die Eröffnungsrede des damaligen StGB NRW-Präsidenten Prof. Dr. Christoph Landscheidt. Ein Übersichtsbeitrag geht auf weiter Höhepunkte ein, darunter die Vorträge von Ministerpräsident Hendrik Wüst und des ehemaligen Richters am Bundesverfassungsgericht Peter Müller zum Überforderungsschutz für Kommunen.
Mit KulturMitWirkung stellt die Kreisstadt Unna ein Beteiligungsformat vor, das Kulturentwicklung breiter in die Stadtgesellschaft trägt. Ein Beitrag der Kommunal Agentur NRW befasst sich mit KI-Kompetenz in Kommunen und den Anforderungen an einen rechtssicheren Einsatz künstlicher Intelligenz in der Verwaltung.
Das E-Paper der Zeitschrift ist >>>hier unter diesem Link abrufbar.
