Mitteilung
Nordrhein-Westfalen stellt Bundesbau neu auf
Der Bundesbau wächst auch personell. Seit 2022 sind die Stellen um rund 60 Prozent gestiegen, bis 2027 soll das Team auf mehr als 730 Expertinnen und Experten anwachsen. In über 20 Fokusprojekten der Taskforce Bundesbau treffen Bund und Land behördenübergreifend schnelle Entscheidungen. Neben neuen Strukturen und mehr Personal hat die Landesregierung auch die rechtlichen Rahmenbedingungen angepasst: Militärische Bauvorhaben sind in Nordrhein-Westfalen ab dem 1. September 2026 von bauordnungsrechtlichen Genehmigungsverfahren freigestellt. Bundeswehr und Bauverwaltung sorgen eigenverantwortlich für die Einhaltung bauordnungsrechtlicher Vorgaben. Zudem gibt es Erleichterungen für militärische Bauvorhaben im Denkmalschutz. Das Bauvolumen soll im militärischen Bundesbau von ca. 180 Millionen Euro im Jahr 2023 auf rund 560 Millionen Euro im Jahr 2029 steigen.
Hintergrund
Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) baut für den Bund in Nordrhein-Westfalen, darunter zivile Gebäude und Gebäude auf militärischen Liegenschaften der Bundeswehr. Im Zuge der sicherheitspolitischen Zeitenwende hat das Land den Bundesbau in einer neuen Niederlassung gebündelt und die Strukturen innerhalb eines Jahres grundlegend reformiert. Die Bauverwaltung setzt auf Musterplanungen, modulares Bauen und gebündelte Vergaben, um den Bau für die Bundeswehr zu beschleunigen.
Weitere Informationen
Die Pressemitteilung des Finanzministeriums ist abrufbar unter: Nordrhein-Westfalen stellt Bundesbau neu auf: Minister Optendrenk besucht personalstärkste Heereskaserne | Finanzverwaltung NRW
Az.: 20.3.1.3-016/001 /22