Regionalpakt für Hochwasserschutz an Emscher und Lippe

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In dem Pakt verpflichten sich die Partner zu fünf zentralen Zielen:

  • Sie betrachten Flussgebiete als Einheit und arbeiten grenzüberschreitend zusammen.
  • Sie beschleunigen Planungen und Genehmigungen.
  • Sie sichern aktiv Flächen für künftige Rückhalteräume.
  • Sie nutzen digitale Werkzeuge, um besser zu planen und zu warnen.
  • Sie stärken die private Eigenvorsorge der Bürgerinnen und Bürger.

Diese Ziele werden mit konkreten Projekten verfolgt. Dem Pakt ist eine umfangreiche Maßnahmenliste mit bislang 28 vereinbarten Projekten beigefügt, die für die kommenden Jahre geplant sind. Die ersten konkreten Vorhaben wurden bereits von Emschergenossenschaft, Lippeverband, Wasserverband Obere Lippe und den Kommunen angemeldet. So sollen zum Beispiel die Emscher-Deiche in Oberhausen ertüchtigt und der Herringer Bach in Hamm ökologisch verbessert werden.

Der Regionalpakt für die Emscher-Lippe-Region ist Teil des landesweiten „Pakts für Hochwasserschutz“, den Umweltminister Oliver Krischer im Februar 2026 in Düsseldorf mit den kommunalen Spitzenverbänden, Wasserverbänden und Bezirksregierungen geschlossen hat. In den kommenden zwölf Jahren sollen mindestens 1,1 Milliarden Euro Landesmittel in den Hochwasserschutz fließen.