Mitteilung
Aktualisierter Unfallatlas zeigt die Unfallschwerpunkte 2025
Unfallzahlen 2025
Im Jahr 2025 ereigneten sich auf den nordrhein-westfälischen Straßen 65.232 Unfälle mit Personenschaden, was einem Zuwachs von 4 % entspricht. Im Jahr 2025 stiegen die Unfallzahlen innerorts – wo mit einem Anteil von 73,9 % der Großteil der Unfälle passierte – um 5,0 % auf 48.224 Unfälle. Außerorts (ohne Autobahnen) ereigneten sich 12.508 Unfälle und somit 1,4 % mehr als im Jahr zuvor.
Betrachtet man die Charakteristiken der Unfallstellen, so fanden 16,4 % aller Unfälle mit Personenschaden im Jahr 2025 an einer Kreuzung statt und weitere 15,8 % an einer Einmündung. Innerhalb von Ortschaften waren Kreuzungen mit 8.768 sowie Einmündungen mit 7.654 Unfällen mit Personenschaden die Charakteristiken der Unfallstelle, die am häufigsten beobachtet wurden. Außerorts spielten Einmündungen mit 2.461 sowie Kurven mit 2.126 Unfällen mit Personenschäden eine wesentliche Rolle.
An Kreisverkehren ereigneten sich 2025 insgesamt 3,0 % aller Unfälle mit Personenschaden, wobei diese häufiger innerorts mit 1.673 als außerorts mit 304 Unfällen stattfanden.
Der Pkw ist in allen Ortslagen mit einem Anteil von mindestens 70,0 % das am häufigsten beteiligte Verkehrsmittel. Außerorts (ohne Autobahnen) waren zudem häufig Fahrräder einschließlich Pedelecs (20,8 %) sowie Krafträder mit amtlichen Kennzeichen (16,3 %) an einem Unfall mit Personenschaden beteiligt. Innerorts waren bei 39,0 % der Unfälle mit Personenschaden Fahrräder einschließlich Pedelecs beteiligt und in 15,1 % der Unfälle waren Fußgängerinnen und Fußgänger involviert.
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Az.: 35 kr / 33.1.4-003/004