Veteranentag in den Kommunen – gemeinsam Anerkennung sichtbar machen

Link kopieren

Wofür steht der Nationale Veteranentag?

Der Deutsche Bundestag hat am 25.04.2024 mit großer Mehrheit beschlossen, den 15. Juni zum jährlichen Nationalen Veteranentag zu erklären. Der Gedenktag steht im Zeichen von Anerkennung, Respekt und Wertschätzung gegenüber allen aktiven und ehemaligen Soldatinnen und Soldaten. Er soll zugleich das Band zwischen Bundeswehr und Gesellschaft stärken. Der 15. Juni ist kein gesetzlicher Feiertag, sondern ein offizieller Gedenktag. Das Datum erinnert daran, dass am 15.06.2019 erstmals das Veteranenabzeichen der Bundeswehr verliehen wurde.

Warum kommt es auf die Städte und Gemeinden an?

Der Veteranentag soll nicht allein eine zentrale Veranstaltung in Berlin bleiben. Er lebt davon, dass Begegnung, Anerkennung und Dialog auch vor Ort möglich werden. Städte und Gemeinden können dafür Räume schaffen: unabhängig davon, ob sie selbst Bundeswehrstandort sind, eine Reservistenkameradschaft vor Ort haben oder erstmals ein öffentliches Zeichen der Solidarität setzen möchten. Gerade die kommunale Ebene verbindet staatliche Institutionen, Vereine, Kirchen, Verbände und Bürgerschaft. Der DStGB hat deshalb gemeinsam mit dem Deutschen BundeswehrVerband Anregungen für die lokale Ausgestaltung erarbeitet und die Kommunen zur aktiven Beteiligung ermuntert.

Was ist am 21. Juni 2026 in Berlin geplant?

Die zentrale Festveranstaltung findet am Sonntag, 21.06.2026, von 10 Uhr bis 19 Uhr am Reichstagsgebäude im Berliner Regierungsviertel statt. Das kostenfreie Bürgerfest steht unter dem Motto „Veterans, Family & Friends“. Auf zwei Bühnen sind Grußworte, Diskussionen, Musik und weitere Programmpunkte vorgesehen. Im sogenannten Veteranendorf präsentieren sich unter anderem der Deutsche Bundestag, der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Veteraninnen und Veteranen sowie zahlreiche Vereine und Verbände.

Wie können Kommunen den Veteranentag vor Ort gestalten?

Für die Umsetzung vor Ort sind keine Großveranstaltungen erforderlich. Schon niedrigschwellige Angebote können sichtbar machen, dass Veteraninnen und Veteranen Teil der örtlichen Gemeinschaft sind. Denkbar sind etwa eine Gedenkminute, die Beflaggung öffentlicher Gebäude, ein Gottesdienst, eine öffentliche Verleihung des Veteranenabzeichens, ein Informationsstand oder ein Gesprächsforum mit Veteraninnen und Veteranen. Auch Gelbe Schleifen an Rathäusern oder Ortsschildern, Lesungen, Märsche, Sportveranstaltungen und Beiträge in den sozialen Medien können Anerkennung sichtbar machen und den Austausch fördern.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zur Ausgestaltung des Veteranentages vor Ort finden sich unter: ausgestaltung-veteranentag-dstbg-1.pdf

Weitere Informationen zur Zentralveranstaltung des Veteranentages 2026 finden sich unter: 2. Nationaler Veteranentag | veteranentag.gov.de

Az.: 32 kr / 30.7-001/001