Mitteilung
Wirkungsbericht zur Radverkehrsförderung vorgelegt
Der Bund hat einen neuen Wirkungsbericht zur Radverkehrsförderung veröffentlicht. Die Bilanz zeigt, dass die Bundesförderprogramme in den vergangenen Jahren maßgeblich zum Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur beigetragen haben. Für Städte und Gemeinden unterstreicht der Bericht die Bedeutung verlässlicher und langfristiger Förderangebote, um sichere und attraktive Radverkehrsnetze weiter auszubauen.
Positive Bilanz der Bundesförderung
Nach Angaben des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) hat die Radverkehrsförderung des Bundes in den vergangenen Jahren erhebliche Investitionen in die kommunale Infrastruktur ermöglicht. Gefördert wurden unter anderem Radwege, Fahrradabstellanlagen, Radschnellverbindungen sowie innovative Modellprojekte. Ziel der Förderprogramme ist es, den Radverkehr als klimafreundliche und alltagstaugliche Mobilitätsform zu stärken und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Beitrag zu Klimaschutz und Verkehrssicherheit
Der Wirkungsbericht hebt hervor, dass der Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur nicht nur die Attraktivität des Fahrrads erhöht, sondern zugleich einen Beitrag zu Klimaschutz, Gesundheitsförderung und lebenswerteren Städten und Gemeinden leistet. Sichere und durchgängige Radwegenetze sind eine zentrale Voraussetzung dafür, dass mehr Menschen alltägliche Wege mit dem Fahrrad zurücklegen.
Fortsetzung der Förderung angekündigt
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder betonte im Rahmen der Veröffentlichung des Berichts die Bedeutung einer modernen und sicheren Radverkehrsinfrastruktur. Das BMV setzt die Förderung des Radverkehrs auch künftig fort und hat bereits neue Förderaufrufe veröffentlicht.
Anmerkung aus kommunaler Sicht
Der Wirkungsbericht verdeutlicht die große Bedeutung der Bundesförderung für den Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur vor Ort und zeigt konkrete und erfolgreiche Beispiele aus den vergangenen Förderjahren. Viele Städte und Gemeinden haben die bestehenden Programme, insbesondere das Sonderprogramm „Stadt+Land“ genutzt, um Radwege auszubauen, Netzlücken zu schließen und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Um den Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur weiter voranzutreiben, sollte das Sonderprogramm langfristig fortgeführt und finanziell verlässlich ausgestattet werden.
Neben der Bundesförderung fördert auch das Land Nordrhein-Westfalen u. a. die Radverkehrsinfrastruktur durch die Förderrichtlinie Nahmobilität (FöRi-Nah). Die FöRi-Nah soll in dieser Legislaturperiode weiterentwickelt werden. Hierbei kommt es aus kommunaler Sicht darauf an, den Verwaltungsaufwand etwa durch eine konsequente Digitalisierung oder die Reduzierung von Nachweis- und Prüfanforderungen insbesondere für die Förderung kleinerer Maßnahmen zu vereinfachen. Zudem sollten die sehr langen Bewilligungszeiträume verkürzt werden und die Möglichkeit des vorzeitigen Maßnahmenbeginns eingeräumt werden, um die Umsetzung von Maßnahmen zu beschleunigen.
Weitere Informationen
Der Wirkungsbericht ist abrufbar unter: https://www.bmv.de/SharedDocs/DE/Artike ... erung.html